Fitballtrommeln für Ältere

ÜL-Fortbildung des Turnkreises

Das Thema der zweiten ÜL-Fortbildung des Turnkreises hatte hohen Aufforderungscharakter und stieß auf reges Interesse, denn 22 Teilnehmerinnen hatten sich am vergangenen Sonnabend in der Dannenberger Grundschulhalle versammelt. Sehr zur Freude der einladenden Oberturnwartin Nicole Walther, Gartow, sorgt diese große Teilnehmerzahl an Übungsleitenden dafür, das in 16 Turnvereinen des Kreises sowie der benachbarten Kreise Lüneburg und Uelzen die weitere Verbreitung dieser die Gemeinschaft gut fördernden Bewegungsart unterstützt wird.

 

Als Referentin war mit Gudrun Bachmann, Faßberg, eine erfahrene Fachkraft im Einsatz, die als Drums Alive Instruktor speziell geschult und beim Niedersächsischen Turner-Bund als Fachwartin für Ältere aktiv ist. Im Mittelpunkt der lebendig gestalteten Fortbildung stand ein großer Gymnastikball, der auf Ballschalen oder auf umgedrehten Hockern liegt. Die Teilnehmenden schlagen mit Drumsticks oder einfachen Holzstäben in verschiedenen Rhythmen auf den Pezziball und erzielen damit beeindruckende Wirkung.

Bei den Aktiven wird bei dieser Übung das Herz-Kreislauf-System gestärkt, Stress abgebaut und die Konzentration sowie die Koordination gut geschult, bei den passiv Zuhörenden geht der flotte Rhythmus in den Körper und sorgt für gute Stimmung wie bei einer gelungenen Orchestervorführung.

Pilates für Einsteiger

ÜL-Fortbildung des Turnkreises

Der hiesige Turnkreis stieß mit seiner ersten Fortbildung 2019 für die lizenzierten Übungsleitenden auf großes Interesse: Oberturnwartin Nicole Walther, Gartow, konnte 15 ÜL aus 11 Turnvereinen  in der Dannenberger Grundschulhalle begrüßen. Bei diesem Zuspruch kann man davon ausgehen, dass Pilates als Trainingsmethode Einzug in viele Vereinsgruppen hält oder, wenn bereits im Programm, noch häufiger eingesetzt wird.

Die von Joseph Hubert Pilates während des 1. Weltkrieges entwickelte Trainingsmethode ist ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär in den Bereichen Beckenboden, Bauch und Rücken. Die entsprechenden Übungen können sowohl auf einer Matte wie auch an speziell entwickelten Geräten absolviert werden. Referentin Gudrun Garbe-Köhnecke aus Bad Bodenteich,  die speziell geschult für dieses Übungsprinzip ist, führte nach einer kleinen Erwärmung mit Grundübungen ein und stellte die Alltagstauglichkeit und Anwendbarkeit für Übungsgruppen vor. Viele hilfreiche Geräte sind heutzutage in den Turnhallen vorhanden und lassen sich gut bei den Übungen einsetzen.

Nach dem Prinzip „Der Geist ist der Trainer, die Muskeln sind das Team“ gilt es, das Powerhouse zu finden, d.h. Konzentration und Anspannung auf die Körpermitte als Zentrum zu richten. Mit der Pilates-Rolle, dem Pilates-Ring und dem Redondoball wurden nützliche Handgeräte eingesetzt und ließen die Übenden bei geregelter Atmung den Bewegungsfluss finden und die Körperwahrnehmung verbessern.

Eine Modellstunde ohne Geräte wurde konzipiert und auch Möglichkeiten zur Intensivierung durch diverse Geräte vorgestellt. Eine gelungenen Fortbildung, die auf Erprobung in der Praxis sowie auf Fortsetzung im hiesigen Lehrgangsprogramm ruft.

ÜL-Fortbildung Bewegen und Koordination

Früher war der Dorfkrug ein örtliches Kommunikationszentrum auf dem Lande, heute hilft das Wort als buchstäbliche Merkhilfe bei den Trainingsaufgaben zur Schulung von Bewegung und Koordination. Referentin Silke Gentz amüsierte die Übungsleitenden mit diesem lockeren, aber hilfreichen Hinweis bei der jüngsten Fortbildung des Turnkreises zu diesem Thema, die am vergangenen Sonnabend in der Dannenberger Grundschulhalle stattgefunden hat.

 

Eingeladen hatte einmal mehr Oberturnwartin Nicole Walther, die sich freute, dass 17 Teilnehmende gekommen waren und das Gelernte nun in 15 Turnvereine tragen. Nach einem Theorieteil zum Thema Koordination und Gleichgewicht gab es Spiele zur Förderung dieser Grundfertigkeiten sowie zur Verbesserung der Körperwahrnehmung. Weiter unterstützten Yoga-Übungen die abwechslungsreiche praktische Darbietung, bei der zum besserem Behalten der Dorfkrug als eine „Eselsbrücke“ verwendet wurde, z.B. D wie Durchhalten, O wie Orientierung, R wie Rhythmus.

 

Zum Abschluss der vier Lerneinheiten gab es noch ein bewegtes Ende mit Power Rhythmen und schließlich eine abklingende Entspannungsphase.

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