Kochen für Melle: Landesturnschule unterstützt Hilfsbedürftige

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Der Seminar- und Gästehausbetrieb der Landesturnschule Melle und damit auch die hauseigene Küche musste, wie viele andere Küchen auch, schließen. Nach dem ersten Schock stellten sich die Fragen: Was können wir tun? Wen können wir unterstützen? Wem können wir helfen?

Aufgrund der gesamten Versorgungslage sind die bisher Benachteiligten unserer Gesellschaft zusätzlich belastet. Die Meller Tafel erhält deutlich weniger Lebensmittel-Zuwendungen als vor der Pandemie und somit bleiben benachteiligte Menschen in der Region weitestgehend auf der Strecke. Für viele Betroffene ist die tägliche Versorgung mehr als problematisch.

Der erste Gedanke ist oft der Beste! Unter diesem Leitgedanken gründete sich die spontan ins Leben gerufene Hilfsaktion „Kochen für Melle“. Das Personal und die Logistik sind komplett in der Küche der Landesturnschule vorhanden, und Mithilfe des Engagements der Spender startete am 24. April in Melle die erste „Mittagsküche für Bedürftige“. Gekocht wird aktuell zweimal pro Woche. Ziel ist es, künftig noch am Samstag ein Mittagessen anzubieten. Vorerst für sechs Monate. „Aber solange Spenden fließen, wollen wir das auch darüber hinaus beibehalten, da der Seminarbetrieb in der Landesturnschule auf absehbare Zeit bestimmt nicht normal und mit voller Auslastung laufen wird“, erläutert Beate Holzgrefe, Leiterin der Landesturnschule.

Insgesamt sind unter Federführung von Heike Burmann fünf Personen aus der Küchencrew der Landesturnschule involviert. Bisher wurden nach telefonischer Bestellung über 100 Essen pro Tag ausgegeben. „Vor allem Großfamilien mit vielen Kindern nehmen das Angebot wahr“, sagt Holzgrefe.

Das Team freut sich über weitere Spenden – bitte für die Spendenbescheinigung mit Angabe des Namens und der Adresse – auf das Konto des Niedersächsischen Turner-Bundes bei der Nord LB:

IBAN DE02 2505 0000 0101 0326 39
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Kochen für Melle

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