Bericht über die Wanderfreizeit 2018

Vom 24. – 28. September 2018 fand eine Wanderfreizeit in Melle statt

Manuela Graeber hatte in der Landesturnschule eine ausgezeichnete Unterkunft für die 20 Wanderfreundinnen und –freunde sowie Unterstützung bei der Planung des Programms gefunden. Schöne Zimmer, gutes Frühstücksbuffet, Lunchpakete und abends warmes Essen, danach zum Klönen in die Turnbar – alles rund herum prima.

Am Montag fand ein erstes Kennenlernen mit Kaffee und Kuchen in der „Turnbar“ statt. Anschließend führte uns der Meller Stadtführer Herr Meyer durch Melle, so dass alle, die erstmalig in Melle waren, diesen schönen Ort kennenlernen konnten.

Den Regenschauer konnten wir in der katholischen Kirche vorüber ziehen lassen.

Am Dienstag war der Regen vorbei und das schönste Wanderwetter lockte uns in die nahen Meller Berge. Vom Parkplatz Weberhaus aus führte uns Manuela entlang des Sonnenweges, über den Ottoturmund durch das Wildgehege zur Diedrichsburg. Von den Wildschweinen waren zwar Spuren am Wegesrand, aber keine Tiere zu sehen. Nach ca. 8 km fuhren wir zurück zum Kaffeetrinken. Danach blieb bis zum gemeinsamen Abendessen noch genügend Freizeit.

Die nächstgrößere Stadt – Osnabrück – war am Mittwoch unser Ziel. Per Bahn gelangten alle in ca. 20 Minuten in die Altstadt. Dom, Marktplatz und danach durch das Heger Tor, die Bergstraße hinauf zum Botanischen Garten.

Nach einer Pause im Botanischen Garten führte die Wanderung um den Rubbenbruchsee und zurück nach Osnabrück. Viel Sehenswertes war an diesem Tag zu bestaunen.

Von Osnabrück-Altstadt fuhr uns die Bahn nach Melle; zu Fuß erreichten wir pünktlich zum Abendessen unser Quartier und konnten auf eine stolze Tagesleistung von 18 km zurückblicken.

Bereits am nächsten Tag wartete die nächste lange Wanderung. Die Bifurkation, wo sich die Hase in Hase und Else gabelt, war das Ziel.
Nach einer längeren Mittagspause an dieser seltenen geographischen Besonderheit machten wir uns auf den Weg zum Schloss Gesmold. Dieses zweiflügelige Renaissanceschloss, das aus einem Wohn- und Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert entstanden ist, lockte mit seinem Cafe zur willkommenen Kaffeepause. Nun trennten uns nur noch 5 km bis zu unserer Unterkunft. 

Zum Abschluss der Wanderwoche fuhren wir am Freitag noch einmal in die Meller Berge zum Parkplatz Weberhaus und wanderten von dort in das Zwickenbachtal. Der dortige Naturerlebnispfad führt durch die naturbelassene Umgebung und bietet an vier Stellen Info-Tafeln, die auf die Besonderheiten des jeweiligen Standorts hinweisen. Leider war eine Brücke hinter der Wolfsbank zerstört, so dass wir sicherheitshalber den Rückweg antraten und die schöne Wanderung schon nach 4 km beendet war.

Nach dem Mittagessen in der Landesturnschule verabschiedeten sich alle mit einem herzlichen Dank an Manuela für die gute Vorbereitung und Führung. Es wäre schön, wenn es eine Fortsetzung einer Wanderfreizeit im nächsten Jahr geben könnte.

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