Der Eingangssatz: Miesmuscheln mögen kein Duschgel!“ ließ alle aufhorchen. Klar, sie leben kleinere Gruppen in den Gezeiten- und Schelfbereichen der Meere. Sie sind wertvolle Helfer gegen die Verschmutzungen der Meere, da sie das Wasser ständig filtern. Sie sind die Kläranlage des Wattenmeeres. Außerdem herrscht in ihrem Lebensbereich in der Regel eine starke Strömung. Um in diesen Regionen überleben zu können und nicht ins Meer hinausgespült zu werden, besitzen Miesmuscheln eine Art „Superkleber“. Ein solcher Kleber ist für die Forschung deshalb interessant, weil er in feuchten Regionen sehr gut klebt und deshalb auch z. B. unter Wasser eingesetzt werden kann (Quelle: wikipedia)

Auch wenn die Wasserqualität durch die Miesmuscheln verbessert wird, bleibt die Verschmutzung. Nun ist aber auch allgemein bekannt, dass weltweit 5 Müllstrudel existieren – von denen der im Pazifik umherwabernder mittlerweile einer Größe von Mitteleuropaerreicht hat. Hier verenden viele Meeresvögel. Ölverschmutzungen und Plastikmüll tragen stark dazu bei. Plastik ist ein Magnet für Giftstoffe, es zieht sie an und speichert sie. Plastikteilchen werden ab einer bestimmten Größe als Mikroplastik bezeichnet (s. a. www.bund.net/mikroplastikliste). Mikroplastik findet man schon in Alltagsgegenständen wie in Zahnpasta. Diese Teilchen sollen einen Reibungseffekt beim Zähneputzen bewirken.Nanoplastik ist dann die Größe im Nanometerbereich zu der man definitiv mehr als eine Lupe benötigt.

So ist die Verschmutzung durch Plastik in 60 Jahren um das 200-fache gestiegen. DiesePlastikteilchen können auch durch die Kläranlagen nicht gereinigt werden und bleiben im Wasser. Dadurch kommen sie in die Flüsse, diese ins Meer. Durch die Aufnahme dieser kleinsten Teilchen, die z. B. durch Kieselalgen aufgenommen werden, gelangen sie in die Nahrungskette und schließlich auch in der Nahrung von uns Menschen. Durch Nahrungsaufnahme werden diese Gifte dann konzentriert wieder abgeben und sind inzwischen sogar in Bier, Wasser, Honig und Milch diese nachgewiesen worden.

Bleibt uns nur ein Weg: So viel Plastikmüll wie möglich vermeiden für unsere Umwelt und für unsere eigene Gesundheit.

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