Neuer Kurzfilm: Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und "Mensch sein im Sport" setzen zusammen mit Tabea Kemme, Jan Helmich, Sarah Voss und Igor Wandtke ein Zeichen gegen Grenzverletzungen im Sport.
Grenzen wahrnehmen, respektieren und schützen – dafür setzt sich die Initiative Mensch sein im Sport der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung ein. Mit dem Kurzfilm „Bis hierhin. Und nicht weiter.“ soll deutlich werden: Grenzverletzungen haben im Sport keinen Platz.
Sport soll ein Ort sein, an dem sich Menschen sicher fühlen, Vertrauen erleben und sich persönlich entwickeln und entfalten können. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Berichte der vergangenen Jahre, Monate und Wochen, dass Grenzverletzungen und interpersonale Gewalt auch im Sport Realität sind. Der Kurzfilm möchte dazu beitragen, für dieses Thema zu sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und deutlich machen: Persönliche Grenzen verdienen Respekt – unabhängig von Alter, Leistung, Leistungsniveau oder Sportart.
Mit dem Film setzen vier Persönlichkeiten aus dem deutschen Spitzensport ein Zeichen gegen verschiedene Gewaltformen im und um den Sport. Dabei sind die ehemalige Fußballspielerin und heutige TV-Expertin Tabea Kemme, der Para-Ruderer Jan Helmich, die ehemalige Gerätturnerin Sarah Voss sowie der Judoka Igor Wandtke. Gemeinsam positionieren sie sich für mehr Respekt und Werteorientierung im Sport.
Denn internationale, nationale sowie regionale Erfahrungsberichte machen deutlich, wie wichtig es ist, Grenzverletzungen sichtbar zu machen und Betroffene zu stärken. Darüber zu sprechen, hilft den Betroffenen und darf nicht zu negativen Konsequenzen führen.
In Deutschland gibt es unter anderem mit „Anlauf gegen Gewalt“ und „Safe Sport e.V.“ Anlaufstellen für Betroffene von interpersonaler Gewalt im Sport. Der Film greift damit ein Thema auf, das die Sportwelt beschäftigt und orientiert sich in der Konzeption an einen Film des VOICE-Projektes.
Die Initiative Mensch sein im Sport wurde 2025 von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung ins Leben gerufen. Sie versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung, Sensibilisierung und gegenseitiges Empowerment. Ziel ist es, Werteorientierung im Sport zu stärken und gemeinsam Veränderungen für einen sicheren, respektvollen und menschenwürdigen Sport anzustoßen.
„Sport kann nur dann seine ganze gesellschaftliche Kraft entfalten, wenn Menschen sich sicher fühlen und ihre persönlichen Grenzen respektiert werden. Wir setzen uns dafür ein, den Sport zu stärken – als wertvollen Raum, der Menschen verbindet, ihre persönliche Entwicklung unterstützt und Gemeinschaft stärkt.“, so Dr. Sønke Burmeister, Geschäftsführer der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.
Video und Infos
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