Bericht über das Treffen der Übungsleiter in Steinhude

Das diesjährige Treffen hatten Ursel und Heinz-Helmut vom 03. bis 05.September 2021 organisiert. Insgesamt 14 Teilnehmer hatten zugesagt und freuten sich wieder auf ein schönes Wochenende; in diesem Jahr in Steinhude. Einst ein kleines, beschauliches Fischerdorf, ist Steinhude heute ein Touristenort am Südufer des Steinhuder Meeres.


Das direkt am Wasser nahe der Badeinsel gelegene Hotel bot mit Kaffee, Kuchen und Eis im Kaffeegarten einen willkommenen Ort für ein ersten „Hallo“. Nachdem sich alle gestärkt hatten, starteten wir mit einem Rundgang über die Badeinsel zu einem ersten Kennenlernen des staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Steinhuder Meer. Entlang der Uferpromenade zu den Strandterrassen, weiter zum Scheunenviertel, der Friedenseiche und durch den Neuen Winkel zum Abendessen auf der Terrasse der Gaststätte führte der kleine Rundweg, der Appetit auf mehr Meer machte. Einen besonders romantischen Eindruck bot der malerische Sonnenuntergang, der auch durch Musik und Trommelwirbel beim Versinken der Sonne verstärkt wurde.


Um die Schönheiten des größten Binnensees Niedersachsens (ca. 30 qkm) näher kennen zu lernen, fuhren wir dann am Samstag mit einem traditionellen Holz-Segelboot von Steinhude 5 km über das Meer zur Weißen Düne. Diese
8 bis 10 m langen und ca.3 m breiten Boote (Auswanderer) fuhren schon vor 100 Jahren Menschen vom Schaumburg-Lippischen Steinhude ins Preußisch-Hannoversche „Ausland“ Mardorf und wanderten somit aus. Entlang des Fuß- und Radweges ging es dann für uns vorbei am Surfstrand und der Binnendüne mit ihrem weißen Sand zum 7 km langen Moorerlebnisweg durch das Naturschutzgebiet Totes Moor. Viele Erklärungstafeln zum Thema Moor boten Informationen zum näheren Verständnis des Gesehenen. Auf Wegen ins Moor gab es viele Naturbeobachtungen wie ausgedehnte Röhrichte, Seerosenflächen, blühende Heide u.ä. am Ostufer des Steinhuder Meers zu sehen. Über Großenheidorn-Strand führte die ca. 12 km lange Wanderung dann zurück zum Hotel, wo der Abend ausklang.


Am Sonntag stand noch ein kulturelles Highlight auf dem Plan. Zunächst fuhren wir zum Hagenburger Findlingsgarten, der beeindruckende Findlinge, überwiegend aus dem skandinavischen Raum aus der letzten Eiszeit ausstellt. Besonders beeindruckend ist ein 2,6 Milliarden Jahre alter und knapp 20 Tonnen schwerer Gneisgranit. Danach wanderten wir zur Sigwardskirche in. Diese um 1130 von Bischof Sigward von Minden als Eigenkirche erbaute romanische Kirche mit gilt wegen ihrer Architektur und der im Original erhaltenen romanischen Freskenmalereien mit biblischen Szenen und Heiligendarstellungen als einer der bedeutendsten sakralen Kirchenbauten der Romanik. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken endete die gemeinsame Zeit, die für alle zu einem schöner Kurzurlaub im Naturpark Steinhuder Meer geworden war. Als Zugabe für einen Teil der Gruppe ist eine kleine Stadtführung durch Wunstorf anzusehen.
Dieses Wochenende bei gutem Wetter war wieder einmal für alle ein sehr schönes Erlebnis.
(U. und H.-H. Runge)

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