Die besten deutschen Staffeln und Mannschaften wurden am Mittsommerwochenende im Erzgebirge gekürt. Der SV Lengefeld hatte dazu den Wald rund um den Sportpark Rabenberg neu kartiert. Ein herrliches Laufgebiet mit offenem Fichtenwald und vielen schönen Postenstandorten und Objekten erlaubten schöne und anspruchsvolle Staffel-Bahnen und Postennetze für die Mannschaften. Der Sportpark Rabenberg bot noch dazu ein hervorragendes Ambiente mit WKZ auf dem Sportplatz, Übernachtung, Verpflegung und Erholung zwischen den Läufen. Und die Höhenlage von 860m üNN machte die ersten hohen Temperaturen des Sommers 2026 durchaus erträglich. Da der SV Lengefeld erst kurzfristig eingesprungen war, um dieses Team Event 2026 zu retten, hatten offenbar nicht alle OLer diese Veranstaltung auf dem Schirm, so dass bedauerlicherweise nur gut 500 Teilnehmer dem Ruf ins schöne Erzgebirge gefolgt waren.
Bei der Staffelentscheidung in der Hauptklasse wurde aus niedersächsischer Sicht erneut der MTV Seesen zu den Favoriten gezählt und seiner Rolle gerecht. Das Trio Katharina Linke, Hanna Czerlinski und Birte Friedrichs gewann die Silbermedaille hinter dem USV TU Dresden. Birte konnte durch Laufbestzeit aber noch die OLG Regensburg deutlich abschütteln, die beim zweiten Wechsel noch fast gleichauf lag.
Gleiches Bild bei der Herrenstaffel: Till Buchberger, Theo Hennseler und Ole Hennseler aus Seesen kamen auf Platz zwei hinter dem USV TU Dresden ins Ziel, und Ole überholte dabei mit Laufbestzeit noch den Schlussläufer vom Post SV Dresden.
Darüber hinaus wurden Joachim Stamer, Eike Bruns und Christoph Hofmeister vom MTK Bad Harzburg Deutsche Meister in der H130, und der SV Hildesia Dieholzen holte mit Sania Stamer, Romy Frank und Jule Weigert Bronze in der D15-18.
Auch bei der Mannschaft einen Tag später glänzten die beiden Trios des MTV Seesen. Till, Theo und Ole verteilten die 58 Aufteilposten so geschickt unter sich, dass sie in 1:12:02 klar vor dem USV TU Dresden (1:20:46) und dem SSV Planeta Radebeul (1:21:41) beste Mannschaft in H19 wurden. Aber auch die Damen aus Seesen kamen als Dritte in D19 hinter USV TU Dresden 1 und USV TU Dresden 2 erneut aufs Podest der Siegerehrung.
Text: Jens Struckmann
Fotos: Ausrichter


